Fondue-Abend im Clubhaus – genussvolle Stunden in geselliger Runde

Am Freitagabend, 6. Februar, trafen sich fast 40 Mitglieder des Yacht-Club Luzern zu einem gemütlichen Fondue-Abend im Clubhaus. In angenehmer Atmosphäre wurde gelacht, angeregt diskutiert und gemeinsam genossen.

Organisiert wurde der Anlass von unserer Segelmeisterin Kathrin Zust, tatkräftig unterstützt von den Gastmitgliedern Alexandre Joyeux, Clara Häfliger, Carsten Hersberger, Armin Schaefer sowie Mariana und Pashk Bisaku – und natürlich mit viel Charme und Umsicht begleitet von unserer Clubhausverwalterin Doris Ammann.

Das Fondue von Chäs Barmettler schmeckte vorzüglich und trug wesentlich zur rundum gelungenen Stimmung bei. Die vielen Gespräche und das gemütliche Beisammensein machten den Abend zu einem schönen Beispiel für gelebte Clubgemeinschaft.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer – und an alle Teilnehmenden fürs Dabeisein! Weitere Fotos unter der Bildergalerie.

Inspirierender Segelabend mit Vendée-Globe-Finisher Oliver Heer

Am Dienstag, 27. Januar, luden der Segelclub Tribschenhorn und der Yacht-Club Luzern zu einem ganz besonderen Anlass ein: einem Vortrag mit Oliver Heer, professionellem Offshore-Segler und erstem deutschschweizerischen Finisher der Vendée Globe – der härtesten Solo-Weltumsegelung der Welt.

Oliver Heer, aufgewachsen in Rapperswil, absolvierte zunächst ein Studium in International Management. Danach verfolgte er konsequent seinen Traum, sich im Hochseesegeln auf Weltklasseniveau zu etablieren. Nach Stationen im Unternehmenssektor nahm er erfolgreich an den bedeutendsten Offshore-Regatten der Welt teil. Heute nutzt er seine Plattform nicht nur für sportliche Höchstleistungen, sondern engagiert sich auch aktiv für Nachhaltigkeit und Klimaneutralität im Segelsport.

In seinem eindrücklichen Vortrag sprach Oliver Heer über Risikomanagement, Resilienz, Entscheidungsstärke und Zielerreichung unter Extrembedingungen. Seine Erfahrungen auf den Weltmeeren gingen dabei weit über den Sport hinaus und boten zahlreiche Impulse für Alltag, Beruf und Vereinsleben.

Rund 130 Seglerinnen und Segler aus 18 Zentralschweizer Clubs und von fünf Seen – dem Hallwilersee, Sempachersee, Vierwaldstättersee, Zugersee und dem Lac de Joux – fanden sich im Clubhaus des Seeclubs Luzern ein und lauschten den fesselnden Ausführungen des Referenten. Im Anschluss nahm sich Oliver Heer viel Zeit für Fragen aus dem Publikum und bestätigte, dass er an der nächsten Vendée Globe, die am 12. November 2028 in Les Sables-d’Olonne startet, erneut an den Start gehen wird. Die Anzahlung für ein neues Boot ist bereits geleistet.

Ermöglicht wurde dieser besondere Anlass durch YCL-Mitglied Gregor Ming, der Oliver Heer bei der letzten Vendée Globe mit SAIL GIN unterstützte – tatsächlich segelten dabei neun Flaschen Gin einmal um die Welt.

Den gelungenen Abend rundete ein gemütlicher Apéro-Imbiss mit Risotto und Flammkuchen ab, geschmackvoll zubereitet von Wirt Wolfgang Kristan und seiner Crew.

Windiger, nasser und kalter Härte-Test für die YCL-Ladies in Barcelona

Während die Mehrheit der YCL-Mitglieder wahrscheinlich die Skipisten genoss, wagten sich fünf tapfere Mitglieder des YCL J70 Ladies Teams (Sabine Brodbeck, Regina Herzog, Rita Krummenacher, Bianca Schmidt und Skipperin Stéphanie Rossé) auf die wilden Gewässer Barcelonas. Einmal ist nun einfach das erste Mal: Das erste Mal auf dem Meer, das erste Mal Wind, das erste Mal Wellen, das erste Mal eine J70 Klassenregatta – oder einfach das erste Mal richtig Regattasegeln!

Und richtiges Segeln war in der Tat angesagt. Bei strahlendem Sonnenschein zeigte sich Barcelona am Freitag von seiner schönsten Seite. Bei zu Beginn angenehmen 10 Knoten starteten die Ladies top motiviert in den ersten Lauf und rundeten die erste Boje gleich mal als 10.(!) – leider wurde der Lauf abgebrochen. Schlag auf Schlag ging es weiter mit einem weiteren super Start und guten ersten Kreuz. Der Vorwindkurs hielt dann die eine oder andere Herausforderung bereit. Besonders als dann der Wind auffrischte, mit Böen von 20 Knoten und aufwärts, wurde es zunehmend schwierig, die Hände, Arme und Köpfe langsam müde.

Nach zweieinhalb Läufen wurde es dann richtig aufregend, als das Boot ein wenig mehr als «schräg» war. Regina wurde direkt aus der Adventurezone Vorschiff in eine floating Liege (Reling) katapultiert und sah nass, aber ganz entspannt aus. Der Rest der Crew bekam eine Adrenalin-Dosis und sah sich vor der Herausforderung, Regina zu fischen und anschliessend den Gennaker wieder einzubringen. Natürlich wurde das im Vorfeld nicht so genau besprochen und musste dann ad-hoc organisiert werden – und nein, alles darf dann doch nicht gelöst werden. Gennaker geborgen, alle Frauen wieder in aufrechter Position an Deck, löste mit fünf Minuten Verspätung dann doch noch die aufblasbare Schwimmweste von Regina aus.

Abends gab es bei ausgezeichnetem Essen – nur schon deshalb ist Barcelona eine Reise wert – dann doch das eine oder andere zu diskutieren. Über die Rolle des Baumniederholers zum Beispiel, oder wo Frau sich am besten festhalten kann und wie der Gennaker am einfachsten wieder ins Boot kommt.

Am Samstag war dann fertig lustig – es sollte von morgen früh bis abends spät regnen, die Prognosen zeigten weiterhin viel Wind an, sogar noch etwas mehr als am Freitag. Die Arme taten immer noch weh, der Schock steckte noch etwas in den Knochen. Zwei Ladies machten sich mit dem Ziel «aktive Erholung» direkt auf den Weg zur Sagrada Familia, der Rest mit Ersatzmann an Bord und zu allem bereit, nahm Kurs auf den Start. Auch da reihte sich leider ein Problemchen an das andere, mal war die Schot nicht ganz richtig, mal der Gennaker im Wasser. Und das ganze bei einer Lufttemperatur gegen null Grad – es schneite zu diesem Zeitpunkt sogar in der Stadt! In der Mitte des zweiten Laufes war dann Schluss und die Crew rettete sich unter die warme Dusche – einige waren fast nicht mehr rauszubekommen. Glücklicherweise waren wir vor dem Rest der Flotte drinnen und hatten immerhin noch warmes Wasser.

Am Sonntag dann wieder das Programm vom Freitag: Sonne, Wind und fünf top motivierte, für alle Härten des Regattaseglerinnen-Tages gerüstete YCL Ladies an Bord. Regina zeigte erneut vollen Einsatz und testete die nächste Schwimmweste… letztere ist eindeutig zu bevorzugen, orange steht ihr besser als gelb!

Das war dann das Ende eines intensiven Wochenendes. Der Gennaker hatte uns in Griff. Trotz der stürmischen Herausforderungen, nassen Überraschungen und eisigen Temperaturen hat das Team Grossartiges geleistet. Die wertvolle Feuerprobe, die den Zusammenhalt, den Kampfgeist und den Lernwillen jedes einzelnen Crewmitglieds gestärkt hat. Die YCL-Ladies kehren nicht nur mit unvergesslichen Geschichten, sondern auch mit einem riesigen Paket an Erfahrung zurück, das die Basis für noch bessere Leistungen in der Zukunft bildet. Die Freude am Segeln und der Teamspirit blieben ungebrochen, selbst wenn mal das Boot schräg lag oder der Gennaker baden ging. Barcelona hat gezeigt: Diese Crew ist hart im Nehmen und wird aus jedem Abenteuer stärker hervorgehen. Das «piece de residence» ist ganz klar die Gennaker-Kontrolle bei viel Wind. Aber auch das werden die YCL-Ladies noch in den Griff bekommen und alle sind einig über das Gesamtfazit: Lust auf Meer!

Erfolgreicher Auftakt ins Jubiläumsjahr 2026

Im Hinblick auf das 85-Jahr-Jubiläum des Yacht-Club Luzern im Jahr 2026 hat sich der Vorstand zum Ziel gesetzt, über das Jahr verteilt ein vielseitiges und für möglichst viele Mitglieder attraktives Programm anzubieten. Mit dem neuen Veranstaltungsformat «7 o’clock an Land» wurde nun der erste Akzent gesetzt.

Der Auftaktanlass fand am Mittwoch, 7. Januar, um 19.00 Uhr im Clubhaus statt und erfreute sich mit rund 20 teilnehmenden Mitgliedern eines guten Besuchs. Zum Start des neuen Formats entführte uns unser Bootsmeister Roger Schmid in die faszinierende Welt der Bootsmotoren. In seinen kompetenten, praxisnahen und sehr verständlichen Ausführungen erklärte er Aufbau, Funktion und typische Eigenheiten von Bootsmotoren und ging dabei auch auf Fragen der Teilnehmer ein.

Besonders geschätzt wurde der anschauliche Praxisbezug: An zwei bereitgestellten Testmotoren konnten die Teilnehmenden das Gehörte direkt nachvollziehen, Details begutachten und ihr Wissen vertiefen. Die lebhafte Diskussion und die zahlreichen Fragen zeigten deutlich das grosse Interesse am Thema.

Nach dem informativen Teil ging der Abend in den geselligen Teil über. Der Grill wurde eingeheizt, und bei Wurst, Brot und Getränken blieb genügend Zeit für den persönlichen Austausch und für weitere Gespräche rund um das Thema Boot und Clubleben.Der Vorstand freut sich über den gelungenen Start dieses neuen Formats. Das nächste «7 o’clock an Land» findet am Mittwoch, 21. Januar, statt. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen, auch bei den kommenden Anlässen dabei zu sein.

YCL J70-Ladies prominent im Skippers

Das Magazin Skippers berichtet über den Erfolg der YCL Ladies am Swiss Sailing League Heidi Cup 2025:

Und auch in den vermischten Meldungen aus der Segel-Welt wird der YCL erwähnt:

Bericht zur Vorstandsklausur des Yacht-Club Luzern vom 29. November

Am Samstag, 29. November, traf sich der erweiterte Vorstand des Yacht-Club Luzern – bestehend aus dem Vorstand sowie den Ressortsupports – zu einer ganztägigen Klausur im Hotel Seeburg. Ziel des Treffens war es, das vergangene Vereinsjahr sorgfältig zu reflektieren und gemeinsam die strategischen Leitlinien für das Jahr 2026 zu definieren.

Der Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr machte deutlich, wie vielfältig die Aktivitäten des Yacht-Club Luzern waren. Neben sportlichen Erfolgen und engagierter Nachwuchsarbeit wurden auch zahlreiche Veranstaltungen, Regatten und interne Prozesse beleuchtet. Die Teilnehmenden tauschten offen ihre Perspektiven aus, würdigten gemeinsam Erreichtes und diskutierten Wege, wie organisatorische Abläufe und Angebote weiter verbessert werden können. Besonders geschätzt wurde die kollegiale Atmosphäre, die es erlaubte, auch anspruchsvolle Themen konstruktiv anzugehen.

Ein besonderes Highlight im Jahr 2026 wird das 85-jährige Jubiläum des Yacht-Club Luzern sein. Zu diesem Anlass plant der Club zwei grosse Festivitäten: eine Jubiläumsregatta sowie ein stimmungsvolles Sommernachtsfest. Beide Anlässe sollen die Verbundenheit der Mitglieder stärken und die lange, traditionsreiche Geschichte des Clubs würdigen. Weitere Details dazu werden den Mitgliedern zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert.

Mit frischen Ideen, klaren Zielen und viel Engagement startet der erweiterte Vorstand nun in die nächste Planungsphase – im Bewusstsein, ein bedeutendes Jubiläumsjahr vorzubereiten und die Zukunft des Vereins aktiv zu gestalten.

Winterlicher Frondienst am 22. November

Am Samstag, 22. November, fand der traditionelle Herbst-Frondienst des Yacht-Club Luzern statt. Dieser Arbeitseinsatz – einer von zwei jährlich stattfindenden Frondiensten im Frühling und Herbst – dient dazu, das Gelände, die Anlagen und die Infrastruktur des Clubs für die Wintersaison vorzubereiten. Rund 50 Mitglieder folgten der Einladung des Ressorts Infrastruktur und beteiligten sich mit grossem Engagement an den anstehenden Arbeiten.

Bei idealem, aber sehr kaltem Spätherbstwetter widmeten sich die Teilnehmenden vielfältigen Aufgaben rund um das Bojenfeld, die Steganlage, das Clubhaus, die Clubboote und die unmittelbare Umgebung. Während auf dem Wasser letzte Kontroll- und Sicherungsarbeiten vorgenommen wurden, kümmerten sich andere Teams an Land um das Verstauen, Reinigen und Winterfestmachen der Ausrüstung. Auch Pflege- und Unterhaltsarbeiten an Wegen, Grünflächen und technischen Einrichtungen standen auf dem Programm.

Besonders erfreulich war die tatkräftige und harmonische Zusammenarbeit der Mitglieder, von langjährigen Vereinsmitgliedern bis zu neuen Gesichtern, die erstmals am Frondienst teilnahmen. Der gemeinsame Einsatz zeigte einmal mehr, wie stark die Verbundenheit innerhalb des Yacht-Club Luzern gelebt wird – und wie wichtig das freiwillige Engagement für die Erhaltung und Qualität der Clubinfrastruktur ist.Nach erledigter Arbeit konnten alle Beteiligten auf einen produktiven und kameradschaftlichen Tag zurückblicken. Dank ihres Einsatzes ist der Yacht-Club Luzern bestens auf die bevorstehende Wintersaison vorbereitet.

Saisonabschluss Optikurs 2025 – Ein magisches Ende mit Neptun und Thaddäus

Für unsere jüngsten Seglerinnen fand die Saison 2025 einen märchenhaften Abschluss, als Neptun, der Herr der Meere, persönlich zusammen mit seinem Assistenten Thaddäus unsere Opti-Seglerinnen und -Segler besuchte. Der perfekte Schlusspunkt unter eine äusserst erfolgreiche Saison.

Ein Novum in diesem Jahr war, dass wir zwei Trainingstermine am Mittwochnachmittag angeboten haben. Dieses erweiterte Angebot erlaubte uns die Zeit auf dem Wasser intensiver zu nutzen. Insgesamt konnten in diesem Jahr 30 Trainingseinheiten für die Optimisten durchgeführt werden, an denen 18 motivierte Kinder teilnahmen. Sechs unserer jüngsten Talente segelten zudem ihre allererste Regatta – eine aufregende Erfahrung!

Wir danken allen Kindern, Eltern und insbesondere unserem Trainerteam Tomé, Roger und Stéphanie für diese tolle Saison 2025!

Bericht zum Mittagslunch im Clubhaus vom 31. Oktober 2025 – Begegnung mit den Präsidiumskandidaten von Swiss Sailing

Der Mittagslunch im Clubhaus des Yacht-Club Luzern stand dieses Mal ganz im Zeichen der kommenden Swiss Sailing Generalversammlung. Mit Markus Bläsi und Olivier Weber durften wir zwei Kandidaten begrüssen, die sich am 15. November zur Wahl als neue Präsidenten des nationalen Segelverbandes stellen.

Insgesamt nahmen 31 Personen am Anlass teil, darunter auch Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Zentralschweizer Segel- und Yachtclubs – unter anderem vom Regattaverein BrunnenSegelclub ChamSegelclub HallwilSegelklub EnnetbürgenSegelklub MeggenYachtclub RigiYachtclub SempacherseeYachtclub Tivoli LuzernYacht-Club Zug und Zürcher Yacht-Club.

Vor dem Mittagessen stellten sich Markus Bläsi und Olivier Weber den Teilnehmenden vor und erläuterten ihre Motivation und Ziele für die zukünftige Ausrichtung von Swiss Sailing. Nach dem köstlichen Essen wurden die beiden vom Luzerner Medienprofi Jörg Huwyler sowie von den Anwesenden zu verschiedenen Themen rund um den Verband, die Förderung des Segelsports und die Zusammenarbeit mit den Clubs befragt.

Der Anlass bot eine hervorragende Gelegenheit, die beiden Kandidaten persönlich kennenzulernen und sich ein eigenes Bild über ihre Vorstellungen und Pläne zu machen. Die angeregte Diskussion und der offene Austausch unter den Teilnehmenden zeigten einmal mehr, wie lebendig die Segelgemeinschaft in der Zentralschweiz ist.

Für das kulinarische Highlight sorgte Johnny von bonsi.ch, der mit einer feinen Kürbiscrème-Suppe, einer Kalbfleisch-Roulade mit Spätzli und Marsalarahmsauce sowie einer Blätterteig-Vanillecrème mit Passionsfrucht-Coulis ein weiteres Mal überzeugte.

Ein überzeugendes Debüt: YCL Ladies glänzen bei der ersten Teilnahme am Heidi Cup in Spiez

Es war ein Wochenende, das nicht so schnell vergessen gehen wird: Vom 17. bis 19. Oktober 2025 wagte sich der Yacht-Club Luzern erstmals mit einem reinen Ladies Team an den Swiss Sailing League Heidi Cup auf dem Thunersee. Und was für ein Debüt es war! Die hochmotivierte Crew mit Sabine BrodbeckRegina HerzogRita KrummenacherBianca Schmidt und Skipperin Stéphanie Rossé debütierte nicht nur am Swiss Sailing League Heidi Cup, sondern segelte überhaupt die erste richtige Regatta in dieser Besetzung; die Mehrheit der Mannschaft segelte sogar ihre erste Wettfahrt überhaupt. Die Vorfreude und die Nervosität vor dem Unbekannten waren unserem Team entsprechend deutlich anzumerken. 

Herausforderung und Lernerfolg auf dem Thunersee

Der Thunersee zeigte sich zu Beginn von seiner launischen Seite: Das Wochenende begann mit dichtem Hochnebel, der die atemberaubende Kulisse der Berge zunächst verbarg. Erst am Samstag kämpfte sich die Sonne durch und damit stellten sich auch etwas konstantere Windverhältnisse ein. 

Für die noch Unerfahrenen im Team war jedes Rennen ein intensiver Lernprozess. Wie oft müssen wir um die Bojen? Was bedeutet denn jetzt diese Flagge? Aha, mit der roten Flagge können wir protestieren – aber weshalb überhaupt? Die Lernkurve ging in den kurzen und intensiven, als Umpired Fleet Racing durchgeführten Läufen steil nach oben – wir sammelten unschätzbare Erfahrungen und machten die (aller-)meisten Fehler nur einmal. Die Stimmung im Team war durchwegs positiv. Und dann der Höhepunkt: Ein Laufsieg in Flight 4 mit riesigem Abstand! Auf dem Wasser sah das dann so aus:

Blick nach Zieleinlauf

Die YCL Ladies konnten zudem zwei 2. und drei 3. Plätze einsegeln. Mit ein wenig mehr Wettkampfglück wären sogar weitere Laufsiege möglich gewesen. Im starken Teilnehmerfeld erreichte unser Team am Ende den tollen 5. Platz und behauptete sich damit gegen zahlreiche in der Swiss Sailing Women Super und Challenge League vertretene Teams. Herzliche Gratulation!

Die komplette Rangliste kann auf Manage2Sail eingesehen werden.

Die Crew des Yacht-Club Luzern:
Ein herzlicher Dank und grosses Kompliment an unsere Ladies, die den Yacht-Club Luzern trotz eisiger Temperaturen und erschwerten Bedingungen so fantastisch vertreten haben:

  • Bianca Schmidt (Fock)
  • Stéphanie Rossé (Steuerfrau)
  • Rita Krummenacher (Gross)
  • Regina Herzog (Vorschiff)
  • Sabine Brodbeck (Gennacker)

Ein grosses Dankeschön

Dieses gelungene Debüt wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung vieler:

  • Unserer gesamten Crew für ihren unermüdlichen Einsatz, ihr Können und den fantastischen Spirit an Bord.
  • Dem Yacht Club Spiez und der Swiss Sailing League für die perfekte Organisation und die warmherzige Aufnahme als Neulinge.
  • Allen Unterstützern und Förderern vom Yacht-Club Luzern im Hintergrund, die diese Teilnahme ermöglicht haben.

Der erste Heidi Cup ist also geschafft – und er wird sicher nicht der letzte gewesen sein! Die Begeisterung ist geweckt, der Hunger auf mehr ist da. Diese Erfahrung gibt uns Rückenwind für die kommenden Regatten und Projekte des Yacht-Club Luzern.