85 Jahre Yacht-Club Luzern – ein Jubiläum, das in Erinnerung bleibt

Vor dem eigentlichen Jubiläumsfest zum 85-jährigen Bestehen des Yacht-Club Luzern stand am 4. Juli die Jubiläumsbaumgartenregatta auf dem Programm. Mit insgesamt 35 teilnehmenden Booten war das Feld ausserordentlich gross besetzt – ein starkes Zeichen für die Verbundenheit und die Freude am gemeinsamen Segeln im Club.

Bei schöner, aber unsteter Thermik machten sich 32 Yachten und 3 Jollen von Kastanienbaum auf den Weg nach Luzern. Bereits kurz nach dem Start konnte sich die J70 «Superbüsi» deutlich vom Feld absetzen. Die Mannschaft um Roli Kunz segelte ein souveränes Rennen und erreichte das Ziel gut zehn Minuten vor dem zweitplatzierten Boot. Damit gewann die «Superbüsi» die Jubiläumsbaumgartenregatta eindrücklich. Zweiter wurde der «Einhandsegler» und CHG-Kassier Mathias Bermejo vor Theo Klingele.

Auch bei den Jollen wurde engagiert gesegelt. In der Optimisten-Wertung gewann Amélie Rossé-Westenbrink vor Ava Schmid und Ferdinand Wolfrum. Es war schön zu sehen, dass auch unser Nachwuchs Teil dieses besonderen Jubiläumstages war.

Nach Abschluss der Regatta setzten viele Boote die Galabeflaggung. So entstand im Bojenfeld und am Steg des Yacht-Club Luzern ein eindrückliches und stimmungsvolles Bild – passend zum Anlass und zum Jubiläumsmotto «Seit 1941 am Wind».

Am Abend trafen sich über 120 Mitglieder und Gäste in den festlich eingerichteten Zelten beim Clubhaus, um das 85-jährige Bestehen des Yacht-Club Luzern gemeinsam zu feiern. Viele Gäste erschienen passend zum Motto «Seit 1941 am Wind» in nostalgisch-maritimer Kleidung und sorgten damit für eine ganz besondere Atmosphäre.

Auch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und trug ebenso wie das ausgezeichnete Essen von Kauer Catering zu einem rundum gelungenen Jubiläumsabend bei.

Ein besonderer Höhepunkt war der unterhaltsame Rückblick von Hardy «Emil» Kesseli auf die Gründungszeit des Yacht-Club Luzern. Mit viel Charme und Humor nahm er die Anwesenden mit auf eine Reise in die Anfangsjahre unseres Clubs und sorgte dabei für manche Schmunzler.

Für die musikalische Unterhaltung während des gesamten Abends sorgte die Band um unser Gastmitglied Urs Stucki. Mit einem abwechslungsreichen Repertoire schufen die Musiker die passende Stimmung – zunächst dezent während des Essens und später schwungvoll bis weit in den Abend hinein. Nach dem Dessert wurde denn auch fleissig das Tanzbein geschwungen. Passend zum Gründungsjahr erscheinen die Fotos ausnahmsweise auch in schwarz-weiss! Weitere Fotos sowie ein tolles Drohnenvideo von Max Hobbs finden sich in unserer Fotogallerie.

Beim Mitternachtsschmaus liessen die Gäste den gelungenen Jubiläumsanlass langsam ausklingen. Viele gute Gespräche, zahlreiche Begegnungen zwischen verschiedenen Generationen und die grosse Freude über das Wiedersehen mit langjährigen Clubkameradinnen und Clubkameraden machten den Abend zu einem würdigen Jubiläumsfest.85 Jahre Yacht-Club Luzern stehen für gelebte Kameradschaft, Begeisterung für den Segelsport und das grosse Engagement vieler Mitglieder. Das Jubiläumsfest hat eindrücklich gezeigt, dass diese Werte unseren Club bis heute prägen – und eine starke Grundlage für seine Zukunft bilden.

YCL an der Swiss Sailing Challenge League – Act 2/2026 in Neuchâtel

Am 27. und 28. Juni reiste ein Team des Yacht-Club Luzern zum zweiten Act der Swiss Sailing Challenge League nach Neuchâtel. Mit dabei waren Stéphanie Rossé als Skipperin, Andreas Gantenbein, Clara Häfliger und Jürg Schneider.

Hochmotiviert ging es am Samstagmorgen los nach Neuchâtel. Dort jedoch erfuhren wir, dass der früheste Start aufgrund von kompletter Windstille auf 14:30 verlegt wurde und wir bei beinahe 36° an Land warten mussten. Wer uns an diesem Tag unter den Bäumen am See hat baden, schlafen, essen und isotonische Getränke trinken sehen, hätte denken können, wir seien im Urlaub. Dabei war das alles sehr durchdacht, denn wer bei diesen Temperaturen auch nachmittags noch Energie hat, würde das Rennen machen. Leider wurde der Start dann weiter nach hinten verschoben und schliesslich ganz abgesagt. Und alles sah danach aus, als wäre der Sonntag bezüglich Windstille «copy paste», wie es die lokalen Experten ausdrückten. Die Enttäuschung war gross, aber wir beschlossen, das Beste daraus zu machen. Nach einem gemeinsamen Abendessen mit den anderen Teams liessen wir den Abend auf einer wunderschönen Dachterrasse mit Blick über den Neuenburgersee ausklingen. Dieser Ausblick tröstete über vieles hinweg.

Am Sonntagmorgen gingen wir nach einem ausgiebigen Frühstück auf der noch kühlen Hotelterrasse mit wenig Erwartungen zum Morgenbriefing. Wir waren bereit, das wohl einzige Rennen des Tages zu starten: dasjenige um den grössten Schattenbaum. Allerdings sah der Wettfahrtleiter einen Schimmer Hoffnung: Das einzige Windfenster liege jetzt, direkt am Morgen, danach würde der Wind aller Voraussicht nach wieder einschlafen. Also fuhren wir raus, in der Hoffnung auf vielleicht ein oder zwei Läufe.

Was folgte, überraschte uns alle positiv: Der Wind hielt, und zwar bis in den Nachmittag hinein. Und damit nicht genug: dem YCL -Team gelangen einige sehr gute Läufe! Mit einem 2. Rang in R1, einem 1. Rang in R4 und einem 3. Rang in R5 konnten wir eine starke Segelperformance zeigen. Dazwischen belegten wir einen 7. und 6. Rang, was uns in der Gesamtwertung dieses Events unter 16 Teams den 6. Rang bescherte. In der Gesamtrangliste der Swiss Sailing Challenge League konnte sich der YCL nach Act 1 und Act 2 von Rang 6 auf Rang 5 verbessern. Dieses Ergebnis freute uns nach dem windlosen Samstag umso mehr. Act 3 der Swiss Sailing Challenge League findet vom 15.–16. August beim YCL statt. Wir freuen uns auf schöne Segeltage im Heimgewässer und hoffen bereits jetzt auf Windglück.

J/70 Swiss Cup 2026

Am Wochenende vom 25./26. April wurde der J/70 Swiss Cup 2026 im Yacht-Club Luzern ausgeführt. 14 Teilnehmer:innen aus der Westschweiz, Region Bern, Zug und Luzern nahmen teil. Die Wettfahrtleitung wurde von Tony Müller geführt. Leider war die Bise der Vorwoche nicht mehr wie erhofft (wir waren für das Küssnachter Becken vorbereitet), dafür setzte sich die Thermik des bekannte Oberwinds im Luzerner Becken durch. Es konnten drei schöne, faire Läufe gesegelt werden. Am Start waren namhafte Segler, die nebst der Einheitsklasse J/70 auch das Format der Swiss Sailing League segeln. Somit waren wir nicht überrascht, dass es am Samstagabend einige Protest zu besprechen gab.

Vom Yacht-Club Luzern waren zwei Teams vertreten: Team Superbüsei mit Steuermann Dave Erismann und unser Youth Team auf dem Clubboot THOMI mit Steuermann Sämi Erismann. Am ersten Tag zeigte Dave Erismann & Crew eine gute Leistung und lag auf Platz 1.

Am Sonntag waren die Prognosen für den Wind sehr schwierig. Die Bise kam wieder auf und störte die Thermik. Langes Warten und dann, der Versuch eines Laufes, der leider abgebrochen wurde. Der von vielen Teilnehmer:innen erhoffte 4. Lauf für einen Streicher fiel aus. 

Somit war der Heimsieg für Team Superbüsi gesichert. Unser Youth Team zeigte mit dem 11. Schlussrang, dass sie auch mit den etablierten Teams mitsegeln können. Herzliche Gratulation allen Teams zu ihrer tollen Leistung! Die Rangliste findet sich auf manage2sail.

Bericht Susan Buchecker / Fotos Felix Leyer

Starker Auftakt der YCL Ladies in die Women Challenge League – Rang 2 in Brissago

Zum ersten Event der Swiss Sailing League Women Challenge League 2026 reisten die YCL Ladies ins Tessin nach Brissago – und kehrten mit einem hervorragenden 2. Gesamtrang an den Vierwaldstättersee zurück. An Bord: Skipperin Stéphanie Rossé, Rita Krummenacher an der Grossschot, Clara Häfliger an der Fock, Sabine Brodbeck am Gennaker und Regina Herzog auf dem Vorschiff.

Brissago zeigte sich am Regattawochenende vom 24./25. April von seiner allerschönsten Seite. An beiden Tagen lieferte der Lago Maggiore, was sich Seglerinnenherzen wünschen: rund 15 Knoten Wind, strahlender Sonnenschein und einfach traumhaftes Segelwetter. Die Kulisse zwischen den Tessiner Bergen und der wärmenden Frühlingssonne war kaum zu überbieten – Bedingungen, wie man sie sich für einen Saisonauftakt nur erträumen kann.

Der Samstag begann durchzogen. Zwar fanden die YCL Ladies schnell ins Renngeschehen, doch schlichen sich in den ersten Wettfahrten einige Pannen ein. Besonders bitter: Gleich zwei Penaltys mussten kassiert werden, was wertvolle Plätze kostete und den Rhythmus immer wieder störte. Trotz der ärgerlichen Momente blieb die Stimmung an Bord positiv – jede gesegelte Wettfahrt brachte neue Erkenntnisse, und am Ende des ersten Tages war klar: Da geht noch deutlich mehr.

Und das zeigten die Ladies dann am Sonntag eindrücklich. Bei nahezu unveränderten Bedingungen – wieder rund 15 Knoten und Sonne pur – waren die Manöver sauber, die Starts perfekt und die taktischen Entscheidungen auf den Punkt. Das Team segelte konzentriert, fehlerfrei und über weite Strecken klar dominant. Eine Wettfahrt nach der anderen wurde souverän gestaltet, und mit jedem Lauf wuchs das Selbstvertrauen weiter.

Mit dieser starken Aufholjagd am zweiten Tag sicherten sich die YCL Ladies schliesslich den hervorragenden 2. Gesamtrang dieses ersten Events der Women Challenge League. Ein Resultat, das Lust auf mehr macht – und ein vielversprechender Start in die neue Saison.

Ein herzliches Dankeschön gebührt an dieser Stelle Rita Krummenacher, die das Team in ihrem Appartement in Ascona beherbergt hat. Die kurzen Wege zum Regattahafen, das gemeinsame Beisammensein am Abend und die familiäre Atmosphäre haben wesentlich zum gelungenen Wochenende beigetragen – ganz lieben Dank, Rita!

Ein grosses Kompliment an die ganze Crew für die kämpferische Leistung, die rasche Analyse nach dem Samstag und die beeindruckende Antwort am Sonntag. Auf die nächsten Events – die Form stimmt, der Teamgeist stimmt, und die Lust auf weitere Laufsiege ist geweckt. Die gesamte Rangliste auf manage2sail und weitere tolle Fotos von Gabriella Giannini.

7 o’Clock Race 2026

am 22. April startet die 7 o’Clock Serie 2026

Informationen über den WhatsApp Chat ‘7’o Clock Luzern’
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YCL schliesst die Barcelona Winter Series ab – ein Erfolgsbericht

Zum siebten und letzten Event der J/70 Barcelona Winter Series 2025/26 reiste ein Mixed-Team des YCL nach Barcelona: Stéphanie Rossé, Jürg Schneider, Andreas Gantenbein, Beat Brändle und Clara Häfliger. 

Die Anreise am Donnerstag verlief reibungslos und bereits bei der Ankunft lag diese besondere Vorfreude in der Luft, die ein Regattawochenende in Barcelona mit sich bringt. Gleich nach der ersten Stärkung ging es am Nachmittag daran, die THOMI für das Einwassern vorzubereiten. Eine erste kleine Lektion liess jedoch nicht lange auf sich warten: Nachdem das Boot bereit war, stellten wir fest, dass wir die Arbeitszeiten der Marineros um wenige Minuten verpasst hatten. So wurde das Einwassern kurzerhand auf Freitagmorgen verschoben. Den restlichen Nachmittag nutzte ein Teil der Crew dafür, auf einem zwanzigminütigen Fussmarsch zur Markthalle die schöne Altstadt Barcelonas zu erkunden. Pünktlich zum Abendessen im Clubhaus des Real Club Náutico de Barcelona (RCNB) kehrten sie zurück, beladen mit den süssesten Früchten und einem sehr edlen Jamón, der auf der SAIDA gebührend gefeiert wurde.

Am Freitag wurde die J70 bei strahlendem Sonnenschein eingewassert. Die Temperaturen waren so angenehm, dass wir im Ölzeug am Steg beinahe ins Schwitzen kamen. Nach einer kurzen Trainingseinheit starteten wir bei rund zehn Knoten Wind direkt in den ersten Lauf. Obwohl es für Clara, Beat und Andy die erste Regatta auf einer J70 war, gelang uns ein starker Auftakt: Im ersten Lauf rundeten wir als Fünfte die Luvtonne. Eine hartnäckige Sanduhr im Gennaker kostete uns jedoch einige Plätze, sodass wir auf Rang 17 ins Ziel kamen. Der zweite Lauf endete auf Rang 21. Die langen Wettfahrten von jeweils rund eineinhalb Stunden waren eine Herausforderung. Dennoch gingen wir nach diesem ersten Regattatag zufrieden und hochmotiviert vom Wasser.

Der Samstag begann erneut mit Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen. Da es einfach zu verlockend war, wagten Stéphanie und Clara vor den Regatten gar einen Schwumm im doch relativ kalten Meer. Auf dem Wasser herrschten ähnliche Verhältnisse wie am Vortag, und wir konnten uns weiter steigern. Mit den Rangierungen 19, 21 und einem starken 13. Platz zum Abschluss zeigte sich eine positive Entwicklung. Den Abend liessen wir trotz Müdigkeit und schmerzenden Muskeln bei gutem Essen und bester Stimmung in einem Rooftop-Restaurant ausklingen. 

Am dritten und letzten Tag frischte der Wind deutlich auf und erreichte gute 15 Knoten. Damit stiegen auch die Anforderungen an Crew und Manöver. Besonders für die weniger erfahrenen Crewmitglieder bedeutete dies eine intensive, aber wertvolle Lerneinheit. Dank der Unterstützung von Stéphanie und Jürg fanden wir jedoch schnell in einen guten Rhythmus und rundeten im ersten Lauf sogar als Vierte die Luvtonne – ein echtes Highlight. Leider mussten wir anschliessend den Gennaker aus dem Wasser ziehen, wodurch wir deutlich ausgebremst wurden. Dennoch konnten wir dank viel Speed mit bis zu 13 Knoten Downwind und einigen schönen Surfs im vorderen Feld mithalten. Ein Spitzenresultat schien greifbar, bis wir kurz vor dem Ziel einem Mitbewerber keinen Raum gaben und wir disqualifiziert wurden – ein bitterer Moment.  Im letzten Lauf der Serie gaben wir nochmals alles, doch ein weiterer Gennakerzwischenfall sowie ein Sonnenschuss verhinderten ein besseres Resultat. Mit Rang 21 im abschliessenden Lauf erreichten wir insgesamt den doch guten 20. Gesamtrang dieses Events. 

Nach den Regatten stand weitere Arbeit an: Die J70 auswassern und transportbereit machen – unterbrochen von der Rangverkündung und einem wohlverdienten Apéro im Hafen. Nach einem letzten gemütlichen Abend auf der SAIDA verliessen wir am frühen Montagmorgen Barcelona. Für Stéphanie und Jürg stand die lange Autofahrt an, und auch Andy, Beat und Clara traten mit wertvollem neuem Wissen und vielen schönen Erinnerungen im Gepäck dem Heimweg an. Die J70 ist mittlerweile wieder in Luzern angekommen. Auch der Trailer hat die lange Reise und den Winter in Barcelona gut überstanden und wurde erfolgreich vorgeführt. An dieser Stelle ein grosses DANKE an Stefan Epper und Garage Epper für die perfekte Vorbereitung für die lange Reise und die direkt anschliessende Prüfung beim Strassenverkehrsamt. Sowohl unsere J70 THOMI wie auch der Transporttrailer sind also bereit für weitere Abenteuer. THOMI ist bereits eingewassert, kann hier gebucht werden und freut sich auf eine spannende Saison 2026 im heimatlichen Vierwaldstättersee.

Traditioneller Frühlings-Frondienst im Yacht-Club Luzern

Am Samstag, 14. März, stand im Yacht-Club Luzern der traditionelle Frühlings-Frondienst auf dem Programm. Dieser Arbeitseinsatz – einer von zwei jährlich stattfindenden Frondiensten im Frühling und Herbst – ist ein wichtiger Bestandteil des Clublebens und dient dazu, das Gelände, die Anlagen und die Infrastruktur des YCL für die bevorstehende Segelsaison vorzubereiten.

Rund 40 Mitglieder folgten der Einladung des Ressorts Infrastruktur und packten tatkräftig mit an – besonders erfreulich war dabei die grosse Beteiligung unserer Gastmitglieder. Trotz nasskaltem, beinahe winterlichem Wetter liessen sich die Helferinnen und Helfer die gute Stimmung nicht nehmen und widmeten sich mit viel Einsatz den anstehenden Arbeiten rund um die Steganlage, das Clubhaus, die Clubboote sowie die unmittelbare Umgebung.

Aufgrund der ungünstigen Witterungsverhältnisse konnten die vorgesehenen Arbeiten am Bojenfeld an diesem Tag nicht durchgeführt werden. Diese werden bei passender Gelegenheit durch ein Team unter der Leitung unseres Hafenmeisters Alan Stucki nachgeholt.

Wie bereits zwei Wochen zuvor war zudem ein engagiertes Team in Sursee im Einsatz, um an den YCL-Optimisten die letzten Arbeiten auszuführen. Dank dieses zusätzlichen Einsatzes können auch unsere Optis bestens vorbereitet in die neue Saison starten.

Besonders schön war einmal mehr die spürbare Verbundenheit innerhalb unseres Clubs: Langjährige Mitglieder arbeiteten Seite an Seite mit neuen Gesichtern, die erstmals an einem Frondienst teilnahmen. Der gemeinsame Einsatz zeigte eindrücklich, wie sehr der Yacht-Club Luzern vom freiwilligen Engagement seiner Mitglieder lebt – und wie wichtig dieser Einsatz für den Erhalt und die Qualität unserer Clubinfrastruktur ist.

Nach getaner Arbeit wartete ein weiterer Höhepunkt des Tages auf die Beteiligten: Das Küchenteam rund um Doris Ammann, unterstützt von Helene Köpcke und Mariana Bisaku, verwöhnte alle Helferinnen und Helfer mit einem wunderbaren Mittagessen. So fand ein arbeitsreicher, kameradschaftlicher und trotz der kühlen Witterung rundum gelungener Frondienst einen ebenso herzlichen wie genussvollen Ausklang.Ein herzlicher Dank gilt allen, die mitgeholfen haben, den Yacht-Club Luzern für die neue Segelsaison bereit zu machen.

Grosser Frühjahrsputz bei der Garage Epper in Sursee: YCL-Optimisten erstrahlen in neuem Glanz!

Am Wochenende vom 28. Februar und 1. März stand beim Yacht-Club Luzern ein besonderer Arbeitseinsatz auf dem Programm: Die 15 YCL-Optimisten sowie die dazugehörigen Anhänger wurden von einem motivierten Team engagierter Clubmitglieder gründlich gereinigt und instand gestellt.

Bereits am Samstagmorgen um 08.00 Uhr trafen sich die Helferinnen und Helfer im Club, wo die 15 Optimisten auf Trailer verladen wurden. Obwohl diese teilweise schon längere Zeit nicht mehr auf der Strasse unterwegs gewesen waren, wagte sich das Team mit der wertvollen Fracht nach Sursee. Es wurden sogar Trailer auf Trailer geladen. In den Räumlichkeiten der Garage Epper durften während zweier Tage intensive Reinigungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt werden.

Mit vereinten Kräften wurden Boote und Anhänger gründlich geputzt und wo nötig geflickt. Für die kniffligeren Fälle war Sämi Erismann der richtige Mann. Er absolviert seine Lehre als Bootsbauer bei Weiss Yachts in Küssnacht und brachte nicht nur viel Fachwissen, sondern auch das passende Equipment mit. So konnten an verschiedenen Booten kleinere Schäden fachgerecht ausgebessert werden.

Auch die Blachen erhielten eine besondere Behandlung: Zunächst wurden sie gekärchert, dann in einem Reinigungsinstitut in Sursee gewaschen und anschliessend erneut abgekärchert. Doch das Ergebnis entsprach noch nicht ganz den Erwartungen. Stefan Epper legte deshalb nach und wusch die Blachen über Nacht nochmals in einer Industriewaschmaschine. Am nächsten Morgen konnte sich das Resultat mehr als sehen lassen!

Am Sonntag wurde mit gleicher Motivation weitergearbeitet, sodass nach dem Mittag die ersten 11 Optimisten – dieses Mal auf frisch gereinigten und gefetteten Trailern – zurück zum Yacht-Club Luzern transportiert werden konnten. Die restlichen vier Boote verbleiben vorerst in Sursee. Während des Frondienstes am 14. März wird ein Team um Sämi Erismann an diesen weitere Ausbesserungsarbeiten vornehmen.

Ein grosses Dankeschön geht an alle Beteiligten: Stefan (nicht nur für das Gastrecht sondern auch für die Organisation der externen Unterstützung in der Person von Charly Sieber), Herbert, Luis, Marius, Nils, Thomas, Gregory, Heidi, Jan, Sämi, Thomas, Marc, Jürg und Stéphanie. Dank eurem Einsatz sind unsere Optimisten bestens für die kommende Saison vorbereitet. Wir können es kaum erwarten die Boote wieder auf dem Wasser zu sehen!

Erfolgreiches Youth Team an der J 70 Barcelona Winter Serie – ein Erfahrungsbericht

Unsere Anreise am Donnerstag mit dem Flugzeug in die wohl schönste Stadt Spaniens, Barcelona, war bereits ein erstes Highlight. Schon beim Landeanflug spürten wir diese besondere Energie, die uns perfekt auf das bevorstehende Wochenende einstimmte.

Nachdem wir (Luis Allamand, Sämi Erismann, Jan Huppertz und Gregory Ruoss) auf der SAIDA – die im gleichen Hafen lag, in dem auch die Regatta stattfand – unsere Kojen bezogen haben, ging es am Nachmittag darum unsere J70 für die Regatta bereitzumachen und einzuwassern. Für ein Training auf dem Wasser wehte leider zu viel Wind. 

Am ersten Regattatag am Freitag stand für uns vor allem eines im Fokus: Wieder ins Gefühl für das Boot und das Zusammenspiel in der Mannschaft kommen. Nach mehreren Monaten Pause mussten wir uns zunächst neu einspielen; wir wurden dabei unterstützt von der Sportchefin Stéphanie, die mit uns zusammen die Regatta bestritten hat. Mit jedem Lauf fanden wir jedoch besser in unseren Rhythmus. Die traumhaften Bedingungen auf dem Mittelmeer, mit angenehmen Temperaturen und konstantem Wind machten es uns leicht, wieder Freude am Wettkampf zu finden. Nach insgesamt drei Läufen konnten wir mit dem ersten Regattatag recht zufrieden sein, Laufplätze 27, 17 und 14; die Entwicklung stimmte.

Der Samstag brachte noch einmal eine deutliche Steigerung. Der Wind nahm zu und damit auch unsere Geschwindigkeit und unser Selbstvertrauen. Bereits beim ersten Lauf waren wir an der Kreuz voll dabei, bis plötzlich unsere Geschwindigkeit dramatisch zurückging. Der Grund lag nicht nur am abnehmenden Wind, sondern war schnell gefunden: Einige Meter Fischerline samt Köder und Plastiksack an Kiel und Ruder. Wir hatten Glück, das dieser Lauf dann abgebrochen worden ist. Beim nächsten Versuch gelang uns ein Superstart und wir gingen als fünftes Boot um die Luvtonne! Leider konnten wir diesen Rang nicht halten und wurden Boot um Boot nach hinten durchgereicht; wir wurden schliesslich 20. Gregory musste während des Laufes aber auch noch den Gennaker – samt gefühlt eine Tonne Wasser – aus dem Meer bergen. 

Am dritten und letzten Tag waren zunächst eher milde Verhältnisse angekündigt. Doch im Laufe des Tages frischte der Wind wieder auf. Genau wie die Bedingungen wuchs auch unser Teamgeist. Man merkte, wie wir als Mannschaft immer besser harmonierten und uns gegenseitig pushten. So gingen wir beim ersten Lauf als fünfte um die Luv- und als vierte um die Entlastungstonne. Leider wurde auch dieser Lauf dann abgebrochen. Die nächsten drei Läufe gelingen uns nicht ganz nach Wunsch und es resultierte noch ein 27., 19. und 21. Rang. Das ergab am Schluss trotzdem den 22. Gesamtrang – so gut war bis jetzt noch kein YCL-Team an den Winter Series in Barcelona platziert!

Die Abende liessen wir gemeinsam bei gutem Essen und dem einen oder anderen Bier ausklingen. Trotz der intensiven Tage auf dem Wasser nutzten wir die Zeit, um die Stadt zu erkunden. Barcelona hat unglaublich viel zu bieten. Ein Besuch bei der Sagrada Familia beeindruckte uns ebenso wie die kleinen verwinkelten Gassen und die weitläufigen Parks, die zum Verweilen einladen.

Insgesamt war es ein rundum gelungenes Wochenende mit sportlichen Fortschritten, tollen Erlebnissen und vielen gemeinsamen Momenten, die uns als Team weiter zusammengeschweisst haben. Es machte definitiv Lust auf «Meer».

Fondue-Abend im Clubhaus – genussvolle Stunden in geselliger Runde

Am Freitagabend, 6. Februar, trafen sich fast 40 Mitglieder des Yacht-Club Luzern zu einem gemütlichen Fondue-Abend im Clubhaus. In angenehmer Atmosphäre wurde gelacht, angeregt diskutiert und gemeinsam genossen.

Organisiert wurde der Anlass von unserer Segelmeisterin Kathrin Zust, tatkräftig unterstützt von den Gastmitgliedern Alexandre Joyeux, Clara Häfliger, Carsten Hersberger, Armin Schaefer sowie Mariana und Pashk Bisaku – und natürlich mit viel Charme und Umsicht begleitet von unserer Clubhausverwalterin Doris Ammann.

Das Fondue von Chäs Barmettler schmeckte vorzüglich und trug wesentlich zur rundum gelungenen Stimmung bei. Die vielen Gespräche und das gemütliche Beisammensein machten den Abend zu einem schönen Beispiel für gelebte Clubgemeinschaft.

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer – und an alle Teilnehmenden fürs Dabeisein! Weitere Fotos unter der Bildergalerie.