Weltmeisterschaft der 5,5 Meter in Lavrion, Griechenland

Aspire gewinnt nach einer anspruchsvollen Woche die 5,5-MeterWeltmeisterschaft vom 5.-9. Oktober 2026 in Lavrion, Griechenland. Mit Ossi Paija und Mark Buchecker zusammen mit Skipper Reinhard Suhner, waren auch zwei Segler vom YCL auf Skylla V (SUI 217).

Die 20 Teilnehmer hatten mit Wind bis zu 30 Knoten und hoher Welle am ersten Regattatag schwierige Bedingungen. Artemis (NOR 57) belegte den zweiten Platz, während Ku-Ring-Gai III (AUS 66/USA) dank eines großartigen letzten Tages auf den dritten Platz vorrückte.

Am letzten Wettkampftag am 9. Oktober verliefen die Wettfahrten nach Plan. Gegen Mittag wehte ein angenehmer Südwind mit 8 bis 10 Knoten, der die beiden letzten Wettfahrten zum Abschluss der Meisterschaft ermöglichte. KuRing-Gai III führte in Wettfahrt 7 vor Otto (NOR 68) und setzte sich schließlich durch, während Aspire sich nach einer durchschnittlichen ersten Kreuz erholte und als Dritter ins Ziel kam. Der Tabellenführer Artemis hatte im Mittelfeld zu kämpfen und kam als Achter ins Ziel.

Vor dem letzten Rennen trennten Aspire und Artemis nur ein Punkt, sodass es bis zum Schluss spannend blieb. Am Ende legte Aspire einen Gang zu, übernahm an der Markierung die Führung und war nie gefährdet. Artemis rundete als Vierter die Markierung und kämpfte sich schließlich auf den zweiten Platz vor, doch das reichte nicht aus.

Auch der Kampf um den dritten Platz war dramatisch: Ku-Ring-Gai III kletterte nach dem Rennsieg auf den vierten Platz und lag vor dem letzten Rennen nur einen Punkt hinter Ali-Baba (SUI 224, Flavio Marazzi, Julie Marazzi, Eline Marazzi). Da MELX IV (GRE 6) in diesem Rennen souverän Dritter wurde, reichte Ku-Ring-Gai III der vierte Platz, um sich in letzter Minute die Bronzemedaille zu sichern.

Skylla V konnte mit den Profimannschaften, welche geschlossen die Plätze 1-10 belegten, erwartungsgemäss nicht mithalten. Letztlich fehlten jedoch nur zwei Punkte und ein wenig Wettkampfglück um Rang 10 zu belegen. Mit dem 12. Schlussrang lässt sich das Resultat des YCL-Team durchaus sehen.

Mark Buchecker, 20.10.2026