Inspirierender Segelabend mit Vendée-Globe-Finisher Oliver Heer
Am Dienstag, 27. Januar, luden der Segelclub Tribschenhorn und der Yacht-Club Luzern zu einem ganz besonderen Anlass ein: einem Vortrag mit Oliver Heer, professionellem Offshore-Segler und erstem deutschschweizerischen Finisher der Vendée Globe – der härtesten Solo-Weltumsegelung der Welt.

Oliver Heer, aufgewachsen in Rapperswil, absolvierte zunächst ein Studium in International Management. Danach verfolgte er konsequent seinen Traum, sich im Hochseesegeln auf Weltklasseniveau zu etablieren. Nach Stationen im Unternehmenssektor nahm er erfolgreich an den bedeutendsten Offshore-Regatten der Welt teil. Heute nutzt er seine Plattform nicht nur für sportliche Höchstleistungen, sondern engagiert sich auch aktiv für Nachhaltigkeit und Klimaneutralität im Segelsport.
In seinem eindrücklichen Vortrag sprach Oliver Heer über Risikomanagement, Resilienz, Entscheidungsstärke und Zielerreichung unter Extrembedingungen. Seine Erfahrungen auf den Weltmeeren gingen dabei weit über den Sport hinaus und boten zahlreiche Impulse für Alltag, Beruf und Vereinsleben.
Rund 130 Seglerinnen und Segler aus 18 Zentralschweizer Clubs und von fünf Seen – dem Hallwilersee, Sempachersee, Vierwaldstättersee, Zugersee und dem Lac de Joux – fanden sich im Clubhaus des Seeclubs Luzern ein und lauschten den fesselnden Ausführungen des Referenten. Im Anschluss nahm sich Oliver Heer viel Zeit für Fragen aus dem Publikum und bestätigte, dass er an der nächsten Vendée Globe, die am 12. November 2028 in Les Sables-d’Olonne startet, erneut an den Start gehen wird. Die Anzahlung für ein neues Boot ist bereits geleistet.
Ermöglicht wurde dieser besondere Anlass durch YCL-Mitglied Gregor Ming, der Oliver Heer bei der letzten Vendée Globe mit SAIL GIN unterstützte – tatsächlich segelten dabei neun Flaschen Gin einmal um die Welt.
Den gelungenen Abend rundete ein gemütlicher Apéro-Imbiss mit Risotto und Flammkuchen ab, geschmackvoll zubereitet von Wirt Wolfgang Kristan und seiner Crew.



