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An zwei Tagen konnten die Segler(innen) ihr Können in Beweis stellen.

Bericht Tag 1

Die Internationale Klassenmeisterschaft der DYAS 2011 wird um 10:00 Uhr durch den Präsidenten des Yacht-Club Luzern eröffnet. Insgesamt haben sich 17 Mannschaften zur Wettfahrt eingeschrieben. Ein Team aus Österreich, neun Boote aus Deutschland und sieben DYAS aus der Schweiz.

Auf dem See kommt eine leichte Brise auf, es wird um 11:00 ausgelaufen. Ein erster Kurs gesetzt, ausgelegt für den in Luzern bekannten Oberwind. Und tatsächlich, der Start zum 1. Lauf klappt vorzüglich, die Boote sind unterwegs. Ein toller erster Lauf, der ca ein Stunde dauert, kann gesegelt werden.

Dann kommt das grosse Warten, denn der Oberwind macht sich auf und davon, kommt mal wieder, dreht stark und will sich einfach nicht etablieren. Offenbar scheint die Sonne im Mittelland nur sparsam. Ein Lauf wird dann gestartet, muss aber wegen Windmangels abgeschossen werden.

Gegen 15:00 kommt dann ein Südwind auf mit BF 2 – 3. Idealer Segelwind. Und ja, der Wind dreht nach wie vor um bis zu 40 Grad. Trotzdem es kann gestartet werden. Der Kurs etwas kürzer als beim ersten Lauf. Nach ca 35 Minuten das erste Boot im Ziel. Und gleich geht es auf zum dritten und vierten Lauf. Um 18:00 Uhr kehren die Boote zum Hafen zurück.

Dort wird bei Freibier über die Läufe diskutiert. Und die Patrouille Suisse gibt mit ihren Propellerflugzeugen ein Stelldichein. Der Abend wird mit einem feinen Spagettiessen und feinem Erdbeerdessert beschlossen.

Bericht Tag 2

Am frühen Morgen, klarer Himmel über Luzern, strahlende Sonne am Alpenkamm. Doch dann ziehen Wolken auf. Regen gibt es zwar nicht, aber ob da auch Wind aufkommt?

Das Skippermeeting um 09:30 Uhr und dann eine Stunde warten. Dann bei 0,5 BF W auslaufen. Der Wettfahrtleiter hofft auf Oberwind und tatsächlich, ein leises Kräuseln auf dem Wasser zeigt an, der bekannte Luzernerwind kommt.

Um 12:40 wird der 5. Lauf mit 1 BF S gestartet. Und tatsächlich, der Lauf kann bei zwar schwachem Wind gesegelt werden. Und da der Oberwind etwas auffrischt, geht es gleich weiter zu Lauf 6 und 7. Zunehmend kreuzen Ausflugsboote, Motorboote und Kursschiffe im Luzerner Seebecken. Keine leichte Aufgabe für die Regattaboote, denn die Wellen sind echt unangenehm und schütteln Segler und Wettfahrtleitung tüchtig durch. Da im spätern Nachmittag der Wind leicht auffrischt, kann auch zum 8 Lauf gestartet werden. Und auch diese Runde wird zu Ende gesegelt, die Klassenmeisterschaft der DYAS ist beendet.

Es folgt im Clubhaus YCL ein Apéro und feines Grillnachtessen. Dann die Rangverkündigung um 21:00 mit einem schönen Gabentempel der von der DYAS Klassenvereinigung zur Verfügung gestellt wird.

Und weil heute auch das Luzernerfest stattfindet geniessen Seglerinnen und Segler um 22:30 das fantastische Feuerwerk über der Luzernerbucht. Ein wahrlich gelungener Abschluss der Meisterschaft.

Autor: Pius Wedekind, Wettfahrtleiter