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Grosser Frühjahrsputz bei der Garage Epper in Sursee: YCL-Optimisten erstrahlen in neuem Glanz!

Am Wochenende vom 28. Februar und 1. März stand beim Yacht-Club Luzern ein besonderer Arbeitseinsatz auf dem Programm: Die 15 YCL-Optimisten sowie die dazugehörigen Anhänger wurden von einem motivierten Team engagierter Clubmitglieder gründlich gereinigt und instand gestellt.

Bereits am Samstagmorgen um 08.00 Uhr trafen sich die Helferinnen und Helfer im Club, wo die 15 Optimisten auf Trailer verladen wurden. Obwohl diese teilweise schon längere Zeit nicht mehr auf der Strasse unterwegs gewesen waren, wagte sich das Team mit der wertvollen Fracht nach Sursee. Es wurden sogar Trailer auf Trailer geladen. In den Räumlichkeiten der Garage Epper durften während zweier Tage intensive Reinigungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt werden.

Mit vereinten Kräften wurden Boote und Anhänger gründlich geputzt und wo nötig geflickt. Für die kniffligeren Fälle war Sämi Erismann der richtige Mann. Er absolviert seine Lehre als Bootsbauer bei Weiss Yachts in Küssnacht und brachte nicht nur viel Fachwissen, sondern auch das passende Equipment mit. So konnten an verschiedenen Booten kleinere Schäden fachgerecht ausgebessert werden.

Auch die Blachen erhielten eine besondere Behandlung: Zunächst wurden sie gekärchert, dann in einem Reinigungsinstitut in Sursee gewaschen und anschliessend erneut abgekärchert. Doch das Ergebnis entsprach noch nicht ganz den Erwartungen. Stefan Epper legte deshalb nach und wusch die Blachen über Nacht nochmals in einer Industriewaschmaschine. Am nächsten Morgen konnte sich das Resultat mehr als sehen lassen!

Am Sonntag wurde mit gleicher Motivation weitergearbeitet, sodass nach dem Mittag die ersten 11 Optimisten – dieses Mal auf frisch gereinigten und gefetteten Trailern – zurück zum Yacht-Club Luzern transportiert werden konnten. Die restlichen vier Boote verbleiben vorerst in Sursee. Während des Frondienstes am 14. März wird ein Team um Sämi Erismann an diesen weitere Ausbesserungsarbeiten vornehmen.

Ein grosses Dankeschön geht an alle Beteiligten: Stefan (nicht nur für das Gastrecht sondern auch für die Organisation der externen Unterstützung in der Person von Charly Sieber), Herbert, Luis, Marius, Nils, Thomas, Gregory, Heidi, Jan, Sämi, Thomas, Marc, Jürg und Stéphanie. Dank eurem Einsatz sind unsere Optimisten bestens für die kommende Saison vorbereitet. Wir können es kaum erwarten die Boote wieder auf dem Wasser zu sehen!

Erfolgreiches Youth Team an der J 70 Barcelona Winter Serie – ein Erfahrungsbericht

Unsere Anreise am Donnerstag mit dem Flugzeug in die wohl schönste Stadt Spaniens, Barcelona, war bereits ein erstes Highlight. Schon beim Landeanflug spürten wir diese besondere Energie, die uns perfekt auf das bevorstehende Wochenende einstimmte.

Nachdem wir (Luis Allamand, Sämi Erismann, Jan Huppertz und Gregory Ruoss) auf der SAIDA – die im gleichen Hafen lag, in dem auch die Regatta stattfand – unsere Kojen bezogen haben, ging es am Nachmittag darum unsere J70 für die Regatta bereitzumachen und einzuwassern. Für ein Training auf dem Wasser wehte leider zu viel Wind. 

Am ersten Regattatag am Freitag stand für uns vor allem eines im Fokus: Wieder ins Gefühl für das Boot und das Zusammenspiel in der Mannschaft kommen. Nach mehreren Monaten Pause mussten wir uns zunächst neu einspielen; wir wurden dabei unterstützt von der Sportchefin Stéphanie, die mit uns zusammen die Regatta bestritten hat. Mit jedem Lauf fanden wir jedoch besser in unseren Rhythmus. Die traumhaften Bedingungen auf dem Mittelmeer, mit angenehmen Temperaturen und konstantem Wind machten es uns leicht, wieder Freude am Wettkampf zu finden. Nach insgesamt drei Läufen konnten wir mit dem ersten Regattatag recht zufrieden sein, Laufplätze 27, 17 und 14; die Entwicklung stimmte.

Der Samstag brachte noch einmal eine deutliche Steigerung. Der Wind nahm zu und damit auch unsere Geschwindigkeit und unser Selbstvertrauen. Bereits beim ersten Lauf waren wir an der Kreuz voll dabei, bis plötzlich unsere Geschwindigkeit dramatisch zurückging. Der Grund lag nicht nur am abnehmenden Wind, sondern war schnell gefunden: Einige Meter Fischerline samt Köder und Plastiksack an Kiel und Ruder. Wir hatten Glück, das dieser Lauf dann abgebrochen worden ist. Beim nächsten Versuch gelang uns ein Superstart und wir gingen als fünftes Boot um die Luvtonne! Leider konnten wir diesen Rang nicht halten und wurden Boot um Boot nach hinten durchgereicht; wir wurden schliesslich 20. Gregory musste während des Laufes aber auch noch den Gennaker – samt gefühlt eine Tonne Wasser – aus dem Meer bergen. 

Am dritten und letzten Tag waren zunächst eher milde Verhältnisse angekündigt. Doch im Laufe des Tages frischte der Wind wieder auf. Genau wie die Bedingungen wuchs auch unser Teamgeist. Man merkte, wie wir als Mannschaft immer besser harmonierten und uns gegenseitig pushten. So gingen wir beim ersten Lauf als fünfte um die Luv- und als vierte um die Entlastungstonne. Leider wurde auch dieser Lauf dann abgebrochen. Die nächsten drei Läufe gelingen uns nicht ganz nach Wunsch und es resultierte noch ein 27., 19. und 21. Rang. Das ergab am Schluss trotzdem den 22. Gesamtrang – so gut war bis jetzt noch kein YCL-Team an den Winter Series in Barcelona platziert!

Die Abende liessen wir gemeinsam bei gutem Essen und dem einen oder anderen Bier ausklingen. Trotz der intensiven Tage auf dem Wasser nutzten wir die Zeit, um die Stadt zu erkunden. Barcelona hat unglaublich viel zu bieten. Ein Besuch bei der Sagrada Familia beeindruckte uns ebenso wie die kleinen verwinkelten Gassen und die weitläufigen Parks, die zum Verweilen einladen.

Insgesamt war es ein rundum gelungenes Wochenende mit sportlichen Fortschritten, tollen Erlebnissen und vielen gemeinsamen Momenten, die uns als Team weiter zusammengeschweisst haben. Es machte definitiv Lust auf «Meer».

Saisonabschluss Optikurs 2025 – Ein magisches Ende mit Neptun und Thaddäus

Für unsere jüngsten Seglerinnen fand die Saison 2025 einen märchenhaften Abschluss, als Neptun, der Herr der Meere, persönlich zusammen mit seinem Assistenten Thaddäus unsere Opti-Seglerinnen und -Segler besuchte. Der perfekte Schlusspunkt unter eine äusserst erfolgreiche Saison.

Ein Novum in diesem Jahr war, dass wir zwei Trainingstermine am Mittwochnachmittag angeboten haben. Dieses erweiterte Angebot erlaubte uns die Zeit auf dem Wasser intensiver zu nutzen. Insgesamt konnten in diesem Jahr 30 Trainingseinheiten für die Optimisten durchgeführt werden, an denen 18 motivierte Kinder teilnahmen. Sechs unserer jüngsten Talente segelten zudem ihre allererste Regatta – eine aufregende Erfahrung!

Wir danken allen Kindern, Eltern und insbesondere unserem Trainerteam Tomé, Roger und Stéphanie für diese tolle Saison 2025!