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Seit 1980 wird jedes zweite Jahr in Sardinien vor Porto Cervo der ROLEX Swan Cup ausgetragen; eine Regatta nur für die von der finnischen Nautor‘s Swan Werft gebauten Yachten. Dieses Jahr war es ein ganz spezieller Anlass, weil Nautor‘s Swan vor genau 50 Jahren gegründet worden ist. In dieser Zeit hat die Werft über 2‘000 Yachten gebaut hat. Somit erstaunt es nicht, dass es im 2016 eine Rekordbeteiligung von 125 Swan-Yachten (von 36 bis 115 Fuss) gab, welche sich in 6 verschiedenen Klassen (Maxi-Klasse: 80 Fuss und mehr; Mini-Maxi-Klasse: Zwischen 56 und 80 Fuss; Grand Prix-Klasse: 56 Fuss und weniger;  Sparkman&Stephens Klasse: Alle von S&S gezeichneten Swans; Club Swan 45 und Club Swan 42) auf den Regattabahnen massen. Bei hervorragenden Wind- und Wetterbedingungen konnten bei den grösseren Klassen 4 Coastal Races resp. 8 Up-and-Down-Kurse (Swan 45 und 42) gesegelt werden. Neben dem sportlichen Aspekt ist der ROLEX Swan Cup natürlich vor allem auch ein gesellschaftlicher Anlass, an dem sich Eigner und Crews aus praktisch der ganzen Welt treffen. Die weiteste Anreise hatte die Swan 57 EQUINOCIO aus Chile. Praktisch jeden Abend fanden deshalb auch verschiedenste Events statt, bei welchen meistens genaue Kleidervorschriften zu beachten waren (davon später). Der gesellschaftliche Höhepunkt war die ROLEX Crew-Party am Samstagabend welche laut verschiedensten Augenzeugenberichten die „beste Party des Jahres“ war.

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Vor Porto Cervo dabei war auch die 43jährige Swan 65 SAIDA, von Benno Schnider und Jürg Schneider, welche unter dem YCL-Stander als einziges, teilnehmendes Boot die Schweizer Farben vertrat. Zusammen mit Benno und Jürg waren viele bekannte Luzerner Segelgesichter und Freunde mit von der Partie (Urs & Damian Hunkeler, Stefan Epper, Franz Bachmann, Markus Reinhard,  Philipp Meyer, Roger Guinchard, Martin Bucher, Markus Olbrecht, Helma Schröder). Mit dabei war aber auch der Ur-Luzern Urs Bauer, welcher vor 15 Jahren nach Neuseeland ausgewandet und auch für diese Regatta extra nach Europa gekommen ist. Trotz der grossen seglerischen Kompetenz konnte die SAIDA-Crew (noch) nicht mit Spitzenrangierungen glänzen. Zum Teil brachte sich das Team – welches zum ersten Mal zusammen auf dem Boot segelte – durch verunglückte (Spi-) Manöver oder einen Frühstart selber in Rückstand und zum anderen segelten die Luzerner mit vollstem Gewicht, währendem ihre Konkurrenten zu viel Ballast (Bsp. Anker und Kette) einfach temporär im Hafenwasser versenkten.

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Den inoffiziellen Titel der besteingekleideten Crew hatten die Schweizer aber auf sicher, liessen sie sich doch vom Innerschweizer Designer Oli Fuchs eine Kollektion für den ROLEX Swan Cup herstellen, welche vor allem bei den Mitbewerbern sehr gut ankam. Die Offiziellen liessen sich davon nicht zu fest beeindrucken und deshalb konnte die SAIDA-Crew an zwei offiziellen Anlässen nicht teilnehmen, weil bei der Kleiderkollektion die Kittel und Krawatten (noch) fehlten.

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Für Benno und Jürg ist klar, dass die SAIDA auch in zwei Jahren wiederum die Farben des Yacht-Club Luzern vor Porto Cervo vertreten und dank den gemachten Erfahrungen weiter vorne mitsegeln soll.

 

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