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Hurra, hurra! Da freut sich der Segelmeister. Nach zwei Jahren gibt es endlich wieder einmal trockenes Herbstwetter zum Absegeln. Acht Segelschiffe und ihre Mannschaften beteiligten sich am diesjährigen Absegeln. Wie in der Einladung angekündigt, wurden die Segler mit einer Piratenschatzsuche gefordert. Beginn war mit einem Kreuzworträtsel an Land. Sobald der Skipper das richtige Lösungswort dem Segelmeister bekannt geben konnte, ging es dann mit neuen Anweisungen aufs Wasser. Die Teilnehmer erhielten im Zeitalter von Google-Earth Fotos von Kartenausschnitten aus der Seebucht, wo sie dann an diversen SGV Anlegestellen ihren Zahlencode für das öffnen der Schatztruhe vorfanden.

Um 15:45 Uhr war es dann soweit und wir trafen uns bei der Altstaad Insel zum leeren der Bilge. Auf die wärmende Gulaschsuppe freuten sich alle. Im Clubhaus wurde inzwischen emsig für das bevorstehende Apéro und Nachtessen gearbeitet. Um 18:15 Uhr stieg dann die Spannung auf der Clubhausterrasse. Die Mannschaften waren aufgefordert ihren ergatterten Zahlencode an der Schatztruhe einzugeben.

Das Piratenglück schlug bei Helene und Bernhard Jurt zu. Oder war es vielleicht auch das Pech? Die beiden durften nämlich zuerst ein Haifischauge verschlingen, bevor Sie danach mit alkoholhaltigem Fischblut nachspülen durften. Dies war aber noch nicht alles.

Mit dem YCL-Dingi paddelten sie zu den Mooringbojen, wo sie den Piraten Prosecco für den Apéro an einem Tau vom Seegrund hoben. Die selbst gemachten Chnoblibrote aus dem YCL Chemineé passten hervorragend zum Piratenschmaus. Pünktlich um 18:40 Uhr beendeten wir dann mit einem Kanonenschuss und dem Einholen des Clubhausstanders die Segelsaison 2011. In gemütlicher Rund genossen wir anschliessend das Nachtessen im Clubhaus. Vielen Dank an alle Helfer, die dem Segelmeister beim diesjährigen Absegeln mitgeholfen haben.

Autor: Daniel Aeberhard, Segelmeister
Fotos: Ivo Arnet